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Erfolgreicher Abschluss der Siebner Turnerinnen

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Tabea Züger und Samira Jud heimsten am letzten SM-Wochenende der Geräteturnerinnen zwei weitere Auszeichnungen für den Kanton Schwyz ein. Die Gesamtbilanz kann sich sehen lassen.

Die Trilogie an Schweizer Meisterschaften wurde im Oktober vielversprechend gestartet. Die K5-Turnerinnen lancierten mit dem überraschenden fünften Rang im Team-Wettkampf einen starken Schwyzer Turner-Herbst. Gleichzeitig schaffte es auch das K6-Team in die Top Ten und erstmals überhaupt konnte der Kantonal-Schwyzer Turnverband (KSTV) in der Königskategorie 7 eine Equipe stellen. Dazu gewannen die Herren zwei Wochen später mit dem achten Rang eine Auszeichnung.

Was in Winterthur und Biasca erfolgreich begann, beendete die für den TV Siebnen startende Samira Jud gestern in Dietikon. Im Vorjahr holte Jud in der Kategorie 5 mit Rang neun bereits eine Auszeichnung, gleiches gelang ihr nun in der Kategorie 6 mit Rang 23. Keine Selbstverständlichkeit, gilt doch der Sprung vorn K5 ins K6 als grosse Herausforderung. «Ihr gelang ein guter, aber nicht ein perfekter Wettkampf», sagt Cindy Kobler, die Jud gestern als Trainerin betreute. «Nach soliden Geräten wuchs sie dann aber am Sprung, eigentlich nicht ihr bestes Gerät, über sich hinaus». Die Note 9,20 war die beste von vier Teilnoten für Jud. Martina Lacher (TV Siebnen) klassierte sich in derselben Kategorie auf Rang 56. «Sie zog nicht ihren besten Tag ein, zeigte aber an den Ringen eine enorm starke Leistung», urteilt Kobler.

Enorm hohes Niveau in Kategorie 7

Bereits am Samstag holte mit Tabea Züger eine weitere Turnerin des TV Siebnen eine Auszeichnung. Sie schaffte es in der Kategorie 5 gar auf Rang sieben. Zu diesem Erfolg trug vor allem die perfekte Übung am Boden bei. 9,55 Punkte erhielt Züger dafür, besser war an diesem Gerät keine andere Turnerin. «Dabei haben wir noch ein paar Tage zuvor die Übung geändert, den Flick Flack durch ein einfacheres Teil ersetzt, was in dieser Kategorie erlaubt ist», sagt Kobler. «Es hat sich ausbezahlt. Mit starken Leistungen an den anderen Geräten hat sich Tabea die Auszeichnung mehr als verdient». Nur 0,15 Punkte hinter der Auszeichnung zurück blieb Besiana Bislimi, die in der ersten Abteilung startete und sich um 5 Uhr morgens auf den Weg machen musste. «Es war nicht ganz einfach für sie. Am Sprung lief es sehr gut. Kleine Sachen an den anderen drei Geräten führten letztlich dazu, dass sie die Auszeichnung knapp verpasste».

«Alle überrascht» habe Carla Meier bei den Damen. «Sie hat seit einem halben Jahr keinen Wettkampf mehr bestritten und zeigt dann einen solche Schweizer Meisterschaft», zeigte sich Kobler zufrieden, auch wenn Meier die Auszeichnung um nur drei Zehntel verpasste. In der Kategorie 7 blieb Salome Züger ohne Auszeichnung. «Sie stürzte am Boden und liess sechs Zehntel liegen. Ansonsten war Salome stark, holte überall mindestens die Note 9. Dass sie auch ohne Sturz die Auszeichnung verpasst hätte, zeigte, wie enorm hoch das Niveau in dieser Kategorie ist».

So gut wie wohl noch nie zuvor

Mit der Bronzemedaille von Elias Meier sowie den Auszeichnungen von Ivo Rüegg, Philipp Schirmer sowie Samira Jud und Tabea Züger ist nicht nur die Mannschafts-, sondern auch die Einzelbilanz des KSTV und natürlich auch des TV Siebnen besser als nie zuvor.

 

Bericht von Andy Züger, March-Anzeiger

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